"Feez ham!" - Das digitale hallesche Kneipenfestival

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Monaten das gesellschaftliche Zusammenleben stark geprägt. Gastronomiebetriebe, Kunstschaffende sowie jeder und jede einzelne von uns waren und sind im Alltag eingeschränkt.

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche, touristische und kulturelle Entwicklung der Stadt Halle (Saale) zu unterstützen und voranzutreiben - und das auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

Deshalb hat der Förderverein Pro Halle e. V. "Feez ham!" - Das digitale hallesche Kneipen-Festival ins Leben gerufen. Unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregelungen finden unvergessliche Abende inkl. 3 Gänge Menu in der halleschen Gastronomielandschaft statt, die von Beiträgen regionaler Künstlerinnen und Künstlern begleitet werden. Ziel ist es das kulturelle und gesellschaftliche Nachtleben in Halle weiterhin mit all seinen Facetten und seiner Vielfalt zu bewahren.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant in Halle

Sie möchten schon bald in Ihrem Lieblingsrestaurant Platz nehmen? Dann senden Sie uns bis zum 26.07.2020 Ihre Vorschläge, wo einer der Abende "Feez ham!" - Das hallesche digitale Kneipen-Festival ab August stattfinden soll. Am 27.07.2020 werden wir dann an gleicher Stelle die Gewinner-Restaurants verkünden und die Plätze für Sie und Ihre Freunde inkl. 3 Gänge Menu verlosen.

Machen Sie jetzt mit, und nennen Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant!

Dieses Formular erzeugt eine E-Mail an proHalle. Die vorstehend erhobenen personenbezogenen Daten werden nur für diese Korrespondenz mit Ihnen und zu dem Zweck verarbeitet, zu dem Sie uns die Daten jeweils im Rahmen dieser Kommunikation überlassen haben – zum Beispiel zur Bearbeitung Ihrer Anfragen oder um auf Ihren Wunsch mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. In diesem Fall erfolgt die Verarbeitung der personenbezogenen Daten mit Ihrer Einwilligung und ist dann gem. Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO zulässig. Wir löschen Ihre diesbezüglichen Daten, wenn der Zweck, zu dem Sie uns Ihre Daten mitgeteilt haben, erfüllt oder erledigt ist und wir nicht aus gesetzlichen Gründen zur weiteren Speicherung berechtigt oder verpflichtet sind. Bitte beachten Sie auch unseren Datenschutzhinweis.

Ab 27. Juli 2020 können Sie Plätze in einem Ihrer Lieblingsrestaurants gewinnen. Freuen Sie sich auf ein 3 Gänge Menu und auf hallesche Künstlerinnen und Künstler, die Sie an den Abenden begleiten werden.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Feez-ham-1024x768.jpg

Polaroid-Kampagne

Die Polaroid-Kampagne lief im Jahr 2013 und war eine Kampagne für die Stadt Halle (Saale). Hierbei wurden Hallesche Kulissen gezeigt und ein Vergleich zu großen Städten gezogen - alles mit einem Augenzwinkern.

Der Vergleich zum römischen Kolloseum war eines der Motive in der Polaroid-Kampagne 2013.

Sammelband

Sammelband "Hallesche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen"

Bereits seit dem Jahr 2015, in dem der erste Band der "Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen" erschienen ist, schmückt Halles Buch der Rekorder etliche Bücherschränke. In mittlerweile sechs Bänden finden Leserinnen und Leser allerhand Einzigartigkeiten und manch unbekannte Fakten um die Stadt Halle (Saale). Die Stadt hat viele Reize, die es zu entdecken gilt. Ihr kulturelles Leben, ihre Bauwerke, ihre Geschichte und natürlich ihre Menschen sind bemerkenswert. Der Förderverein möchte in den kleinen Heften von Rekorden, Erfindungen und Entdeckungen berichten. Ungewöhnlich dabei ist, dass die Mitglieder des Vereins die Beiträge selbst schreiben. In den sechs Bänden sind so bereits 85 Einzigartigkeiten der Stadt Halle (Saale) zusammen gekommen.

Erhältliche Ausgaben

  • Band 2
  • Band 2 (Englisch)
  • Band 3
  • Band 4
  • Band 5
  • Band 6

Bitte beachten Sie, dass der erste Band im Zweiten enthalten ist.

Verkauf

Alle Bände erhalten Sie


Aus dem halleschen Alltag: Zehn Sprichwörter zieren Hauswand in Leipziger Straße

Sprichwörter sind es diesmal, die der hallesche Förderverein Pro Halle e. V. auf eine Giebelwand hat schreiben lassen. In der oberen Leipziger Straße, an exponierter Stelle, begrüßt diese Wand alle vom Hauptbahnhof kommenden Fußgängerinnen und Füßgänger. Diese Giebelwand ist mittlerweile die dritte, die der Verein gestaltet hat.

„Diesmal haben wir Sprichworte aufgegriffen", sagt Sascha Gläßer, Vorstandsmitglied des Fördervereins Pro Halle, „die Menschen in unserem Land immer wieder gern benutzen, die also tatsächlich auch in Halle im aktuellen Sprachgebrauch sind. Wir hoffen, der ein oder andere Passant erkennt sich darin wieder und Gäste frischen ihren Sprachschatz an Sprichworten einfach wieder auf."

Der Förderverein gestaltete mittlerweile die dritte Hausfassade mit Schriftzügen mit „Pro-Halle-Inhalten". Auf der Fassade in der Kleinen Ulrichstraße geht es um „Wort-Antiquitäten", also Wörter, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Auf der Fassade am Neuen Städtischen Gymnasium, der Dreyhauptschule am Hallmarkt, ist hallesche Mundart zu finden.

Nun heißt es in großen Lettern: „Lange Rede – kurzer Sinn" oder „Kommt Zeit – kommt Rat." Klaus Papenburg, ebenfalls Vorstandsmitglied des Fördervereins Pro Halle e. V., meint augenzwinkernd: „Vielleicht verrät ja die Auswahl dieser lokal häufig gebrauchten Sprichworte auch etwas über die Mentalität der Hallenser*innen, denen häufig eine sehr direkte Art nachgesagt wird."
Die Gestaltung der Wand übernahm die halleschen Agentur Maigrün und die Umsetzung die Malerfachwerkstatt K.-P. Albrecht.


Sammelband

„Hallesche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“ – Sechste Ausgabe jetzt erhältlich

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit erscheint auch in diesem Jahr wieder ein kleiner Band aus der Reihe „Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“. Herausgegeben wird der Sammelband über hallesche Einzigartigkeiten und Besonderheiten vom Förderverein Pro Halle e. V..

Matthias Lux, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Pro Halle e. V., ist stolz auf den sechsten Band

Die Idee trägt bis heute und findet bei Hallenserinnen und Hallensern große Unterstützung. Bislang kamen insgesamt 85 (!) herausragende Dinge über und aus der Saalestadt zur Sprache. In der diesjährigen Ausgabe sind es allein 13 Entdeckungen.

Das sechste Büchlein führt uns beispielsweise an den Alten Markt. Hier befindet sich in einem barocken Bürgerhaus das Beatles Museum. Es beherbergt die älteste und umfangreichste private Sammlung über die „Fab Four“, die maßgeblich die jüngere Musikgeschichte prägten. Von Halle aus wird zudem auch ein Versandhandel mit Beatles-Produkten organisiert. Auch Fantreffen sind fester Bestandteil der Museumsarbeit.

 Direkt auf dem halleschen Marktplatz gibt es per Geoskop eine ganz andere Besonderheit zu bestaunen: die „Hallesche Marktplatzverwerfung“ oder „Hallesche Störung“. Dahinter verbirgt sich eine geologische Besonderheit. Der Untergrund des Marktplatzes wird in zwei Bereiche zerteilt, der „Halleschen Scholle“ und der „Merseburger Scholle“. Die Solequellen, aus den vertikal aufgerichteten Gesteinsschichten, prägten maßgeblich das Bild und die Entwicklung der Stadt.

Ein anderer Beitrag widmet sich dem größten Energiespeicher der Welt (in seiner Bauart). Die Partner der Energieinitiative Halle (Saale) nahmen diesen Wärmespeicher am Kraftwerk Dieselstraße 2018 in Betrieb. Der Speicher hat ein Fassungsvermögen von 50.000 Kubikmeter und kann rein rechnerisch den Fernwärmebedarf der ganzen Stadt bis zu drei Tage lang decken. Der Speicher ermöglicht eine sogenannte stromgeführte Fahrweise des Kraftwerkes: Es kann dann arbeiten, wenn der Strom günstig ist. Die gleichzeitig entstehende Wärme wird gespeichert. Diese „Riesenthermoskanne“  ist eine wichtige Investition hin zur Energiewende für die Zukunft.

Und noch ein „Hallescher Riese“ findet Erwähnung. Dabei geht es allerdings um eine ganz besondere Haselnussart, die von einem  „Stifts-Amtsmann“ Ende des 18. Jahrhunderts gezüchtet wurde. Diese Haselnuss zeichnet sich durch ihre sehr großen und zahlreichen Nüsse aus, deren Anbau immer noch eine weitere Verbreitung verdient. Die bunte Themenvielfalt über „Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“ reißt also nicht ab. 

Die Broschüre ist ab sofort für einen Preis von 3,00 Euro hier erhältlich:


Auf der Saale bequem von A nach B

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat ein weiteres Projekt realisiert. Alteingesessene Hallenserinnen und Hallenser würden dazu sagen: „Das gab´s doch schon mal!" Gemeint ist eine Verbindung von verschiedenen Stationen zu Boot auf der Saale.

Diese Idee hat der Förderverein aufgegriffen und einen Saalebus ins Leben gerufen. Er verbindet fünf Stationen auf der Saale. Der Saalebus startet an der Anlegestelle des Restaurants „Krug zum grünen Kranz" und steuert die Anleger in der Emil-Eichhorn-Straße, am Elfengrund, an der Ziegelwiese sowie am Peißnitzhaus an.
Der Förderverein fordert in der gewohnten halleschen Mundart auf, es „Ludwig dem Springer" gleich zu machen: „Hubbe nei!" also „Spring rein!", heißt es ab sofort jeden Freitag von 13.00 bis 17.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr. Stündlich fährt der Saalebus von jeder Anlegestelle.
Die Devise lautet: Bequem mit einem Floß von A nach B und nebenbei die Aussicht entlang der Fahrstrecke genießen.


Dichtung im Vorbeigehen: Ein Lyrikfenster bietet unerwartete Einblicke

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat ein neues Projekt realisiert. In einem Schaukasten im Herzen der Stadt, an der Marienbibliothek gegenüber der Marktkirche, werden ab sofort Gedichte zu lesen sein. Lyrik „auf die Faust“ lädt Passanten zum Verweilen ein.

Unterstützer für dieses Projekt waren rasch gefunden: Citypfarrerin Ulrike Scheller freut sich, dass eine triste Mauernische an der Marienbibliothek so mit Leben gefüllt und zum erbaulichen Hingucker wird.

Inhaltlich betreut wird das Lyrikfenster von Dr. Norman Kasper, Dozent am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gemeinsam mit Studenten sorgt er zukünftig dafür, dass das Fenster regelmäßig mit Gedichten bestückt wird. Dr. Norman Kasper ist überzeugt, dass Lyrik im öffentlichen Raum funktionieren kann und zum Nachdenken und Sich-Austauschen anregt.

Das ist natürlich auch ganz im Sinne der Gemeindearbeit an Halles größter Pfarrkirche als auch im Sinne des Fördervereins Pro Halle e. V., die nach den mit hallescher Mundart beschriebenen Giebelwänden in der Innenstadt, nun ein kleineres Sprachfenster geöffnet haben. Einen Halle-Bezug – im weiteren Sinne – soll und wird es in den Texten geben.


Fünfte Ausgabe erhältlich - „Hallesche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“

Die Themen über „Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“ reißen nicht ab. Mittlerweile gibt der Förderverein Pro Halle e.V seinen fünften Sammelband über hallesche Einzigartigkeiten und Besonderheiten heraus.

Ideen für dieses Heft lieferten wieder begeisterte Leser der Hefte 1-4 sowie Mitglieder des Vereins, die schon geübt sind im Aufspüren von Interessantem und Bemerkenswertem aus und über die Saalestadt.

Das fünfte Büchlein führt uns diesmal in einen Vorort nach Kanena, wo sich das älteste Schulplantetarium Deutschlands befindet. Es führt in den Orient mit der 175jährigen Deutschen Morgenländischen Gesellschaft Halle und auf die Eisenbahngleise mit der größten jemals gebauten Elektrolok, dem so genannten „grünen Riesen“.

Unter dem Titel „Annalen der Physik“ erscheint in Halle die älteste physikalische Fachzeitschrift der Welt. Die Annalen werden bereits seit 1790 publiziert, seit 1992 ausschließlich auf Englisch. Albert Einstein, Heinrich Rudolf Hertz, Wilhelm Conrad Röntgen oder Max Planck veröffentlichten hier eine Reihe ihrer bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Ein weiteres Streiflicht fällt auf Dr. Kurt Witthauer, einem Arzt am Diakoniekrankenhaus Halle am Ende des 19. Jahrhunderts. Er führte erste klinische Studien mit einem neuen Wirkstoff Acetylsalicylsäure durch. Erst danach entscheidet die Firma Bayer, den Wirkstoff weiter zu untersuchen und später das Medikament unter dem Namen Aspirin zu produzieren.

Auch die Franckeschen Stiftungen sind wieder mit dabei, diesmal mit der Cansteinschen Bibelanstalt. Hier wurden Bibeln in allen Formaten gedruckt, damals übrigens eine wirtschaftlich überaus lukrative Geschäftsidee. Eine Miniaturbibel beispielsweise aus dem Jahr 1816, nur 3,8 cm hoch und in geschlossenem Zustand 2,7 cm breit, kann in der Sondersammlung der Bibliothek noch heute besichtigt werden.

In Heft Fünf wird diesmal über insgesamt 13 wieder ganz unterschiedliche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen berichtet.

Die Broschüre ist ab sofort für einen Preis von 3,00 Euro hier erhältlich: