Drei Segeljollen für feines maritimes Urlaubsgefühl auf Marktplatz

Ab sofort und über den Sommer bieten drei Holzboote auf Halles Marktplatz am Händel-Denkmal und am Roten Turm Sitz- und Spielmöglichkeiten mit einer integrierten Sandkiste. Mit Schilf, Strandhafer und Sukkulenten bepflanzt und rot-weißen Segeln sind die Boote, welche an Segeljollen erinnern, ein maritimer Blickfang und geben ein kleines Urlaubsgefühl. Zudem sind die Boote mit Holzstegen, Fendern und Rettungsringen ausgestattet. „Ab an die Saale“ steht am Bug der Holzboote und lädt ein, die wassertouristischen Angebote in Halle zu nutzen. Gleichzeitig verweist der Slogan auf die touristische Kampagne zur Saale der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH. ProjektpartnerInnen dieser Gestaltungsidee sind der Förderverein Pro Halle e.V. mit der Stadt Halle (Saale) und der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH.

Das dritte Boot wird in den kommenden Tagen am Roten Turm aufgestellt. Die Idee der temporären Marktgestaltung fußt auf den Markensäulen „Grünes und Blaues Halle“ aus dem Tourismuskonzept der Stadt Halle (Saale) und greift zudem ein Ergebnis der Zukunftswerkstätten „Marktplatz“ der Stadtverwaltung auf. Hallenserinnen und Hallenser wünschen sich eine weiter verbesserte Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz.

Mark Lange, Geschäftsführer der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH und Matthias Lux, Vorsitzender des Fördervereins Pro Halle e. V.

„Uns geht es mit den beteiligten Partnern um einen attraktiven Marktplatz und eine charmante Verknüpfung zur Saale. In nur wenigen Minuten sind Gäste mit dem Rad oder zu Fuß direkt an der Saale mit den vielen grünen Oasen zum Entspannen. Dies ist ein echter Mehrwert für Halle - eine tolle Stadt am Fluss. Dies können wir gar nicht genug betonen“, sagt Mark Lange, Geschäftsführer der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH.

Das hallesche Künstler-Duo „113.Prozent“ mit Polina Tretyakov und Hannes Hesse haben die Ideen der Sitzboote umgesetzt.


"Feez ham!" - Das digitale Kneipenfestival 2021

Die Corona-Pandemie hat in der letzten Zeit das gesellschaftliche Zusammenleben stark geprägt. Gastronomiebetriebe, Kunstschaffende sowie jeder und jede einzelne von uns waren und sind im Alltag eingeschränkt.

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche, touristische und kulturelle Entwicklung der Stadt Halle (Saale) zu unterstützen und voranzutreiben – und das auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

Deshalb hat der Förderverein Pro Halle e. V. „Feez ham!“ – Das digitale hallesche Kneipen-Festival 2020 ins Leben gerufen. Unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregelungen finden auch im Sommer 2021 wieder unvergessliche Abende inkl. Drei-Gänge-Menü in der halleschen Gastronomielandschaft statt, die von Beiträgen regionaler Künstlerinnen und Künstlern begleitet werden. Ziel ist es das kulturelle und gesellschaftliche Nachtleben in Halle weiterhin mit all seinen Facetten und seiner Vielfalt zu bewahren.

Veranstaltungen

Gewinnen Sie für sich und drei weitere Personen Plätze für einen der folgenden Abende:

  • 14.07.2021 "Ragna Schirmer - Trio" im Restaurant „Krug zum grünen Kranze“ präsentiert von der GP Günter Papenburg AG
  • 11.08.2021 Ulli Schwinge im Waldhotel Dölau
  • 18.08.2021 "Die 2 lustigen Drei" im Peißnitzhaus
  • 25.08.2021 "SoJaaZ" & das Magier-Duo Semjon Sidanov und Rene Chevaliér im Volkspark präsentiert von der Volksbank Halle Saale eG
  • 01.09.2021 "The Ants" in der Bergschenke präsentiert von der Mitteldeutschen Zeitung
  • 08.09.2021 "Buckley Chance" im Waldkater
  • 21.09.2021 Überraschungsgast im Steintor Varieté

Anmeldung

Die Anmeldung für die Veranstaltungen ab 11. August 2021 beginnt am 26. Juli 2021.

Vielen Dank für die Unterstützung.

Die GP Günter Papenburg AG unterstützt am 14.07.2021 den Abend im Restaurant "Krug zum grünen Kranze" mit dem "Ragna Schirmer-Trio".
Die Volksbank Halle (Saale) eG unterstützt am 25.08.2021 den Abend im Volkspark mit "so jaaz" & dem Magier-Duo Semjon Sidanov und Rene Chevaliér.
Die Mitteldeutsche Zeitung unterstützt den Abend am 01.09.2021 in der Bergschenke mit der Band "The Ants".

Teilnahmebedingungen

Gewinnspiel „Feez ham mit Pro Halle“

Es gelten folgende Teilnahmebedingungen für die Teilnahme am Gewinnspiel.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert die oder der Teilnehmende diese Teilnahmebedingungen, dies ist Voraussetzung für die Teilnahme. Für die Teilnahme am Gewinnspiel gilt die nachstehende Voraussetzung

Die Einsendung des Teilnahmeformulars „Feez ham mit Pro Halle“ auf der Webseite www.pro-halle.de.

Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der oder die Teilnehmende verantwortlich.

Teilnehmende, die sich durch Manipulation einen Vorteil verschaffen, werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Gegebenenfalls wird der Gewinn nachträglich aberkannt und zurückgefordert. Ausgeschlossen wird auch, wer unwahre Angaben zu seiner Person macht.

1. Wer ist Veranstalter des Gewinnspiels? 
Veranstalter des Gewinnspiels ist der Förderverein Pro Hall e. V.. Bei dem Gewinnspiel handelt es sich um eine Werbemaßnahme.

2. Wann ist die Teilnahme möglich und wie erfolgt die Gewinnermittlung und -benachrichtigung?

Die Teilnahme ist von 28.06.2021 bis 15.09.2021 möglich. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Zu gewinnen gibt es je nach Lokalität Plätze in einem ausgewählten Restaurant inkl. Drei-Gänge-Menü und Unterhaltungsprogramm.  Die Getränke, die an diesem Abend verzehrt werden, müssen von den Gewinnerinnen und Gewinnern selbst gezahlt werden.

Der Gewinn ist vom Umtausch ausgeschlossen. Die Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.

3. Wer kann teilnehmen? 
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

4. Wie kann man teilnehmen? 
Sie können an unserem Gewinnspiel 

  • per Teilnahmeformular auf der Webseite des Fördervereins

Die Teilnahme erfolgt durch Mitteilung der gewünschten Lokalität  und der Übersendung der Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Name, Vorname des Teilnehmenden sowie Name und Vorname der Begleitpersonen).

Die Einsendungen dürfen nicht gegen geltendes Recht oder gute Sitten verstoßen.

5. Entstehen Kosten für die Teilnahme? 
Die Teilnahme ist kostenfrei und es entstehen keine Folgekosten.

6. Bekanntgabe (Veröffentlichung) der Gewinnerinnen und Gewinner 
Es werden keine Daten der Gewinnerinnen und Gewinner öffentlich bekanntgegeben.

7. Allgemeine rechtliche Bestimmungen 
Der Veranstaler des Gewinnspiels behält sich das Recht vor, den Wettbewerb zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung zu beenden, wenn aus technischen oder rechtlichen Gründen eine ordnungsgemäße Durchführung nicht gewährleistet werden kann. Sollten einzelne Angaben dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein, berührt diese die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Ferner ist der Vernstalter berechtigt, Teilnehmende ohne Ankündigung von der Teilnahme auszuschließen, welche die Teilnahmebedingungen nicht erfüllen bzw. gegen diese verstoßen oder das Gewinnspiel und dessen Teilnahmevorgang zu manipulieren versuchen.

Für Datenverluste, besonders auf dem Wege der Datenübertragung und andere technische Defekte, wird keine Haftung übernommen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme am Gewinnspiel begründet keine Ansprüche gegenüber des Veranstalters.

8. Hinweise zum Datenschutz 
Die Teilnahme am Gewinnspiel ist freiwillig. Die durch uns erhobenen personenbezogenen Daten werden nur für die Dauer des Gewinnspiels zum Zwecke der Gewinnspieldurchführung und -abwicklung verarbeitet und genutzt. Für den Fall einer Zustellung oder der Wahrnehmung des Gewinns werden ggf. alleinig für diesen Zweck weitere Daten erhoben und an Dritte übermittelt (z.B. Post, Paketdienst, Veranstaltende). Eine Übermittlung an Dritte für weitere Zwecke erfolgt nicht. Ihre Daten werden sofort nach vollständiger Durchführung des Gewinnspiels gelöscht.


Solebrunnen

Halle ist ohne die Soleförderung und Salzherstellung in den Jahrhunderten seit der Stadtentstehung gar nicht vorstellbar. Sole und Salz trugen zur Gründung, zum Wachstum und zum Wohlstand der Stadt viele Jahrhunderte bei. Aus dieser Zeit ist ein Solebrunnen der königlich-preußischen Saline erhalten geblieben.

Die Teufe des Brunnens, dessen Bohrung 1925 erfolgte, beträgt ca. 530 m. Die Förderung wurde 1964 beendet.

Mit Unterstützung von Pro Halle e. V. entstand zunächst eine Informations-Stele am Ort des Brunnens. Später haben wir die Befahrung des Brunnens durch die Neue Hallesche Pfännerschaft e.V. und eine erste Probeförderung ermöglicht. Derzeit unterstützen wir bei der vollständigen Reaktivierung und der Neuaufnahme der Förderung.

Das Bild zeigt die vom Förderverein initiierte Informations-Stele.

Wenn es gelingt, dann hat der historische Ausspruch bald wieder ein reales Ziel:

„Hallesch Salz – Gott erhalt´s !“


"Feez ham!" - Das digitale hallesche Kneipenfestival

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Monaten das gesellschaftliche Zusammenleben stark geprägt. Gastronomiebetriebe, Kunstschaffende sowie jeder und jede einzelne von uns waren und sind im Alltag eingeschränkt.

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche, touristische und kulturelle Entwicklung der Stadt Halle (Saale) zu unterstützen und voranzutreiben - und das auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

Deshalb hat der Förderverein Pro Halle e. V. "Feez ham!" - Das digitale hallesche Kneipen-Festival ins Leben gerufen. Unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregelungen finden unvergessliche Abende inkl. Drei-Gänge-Menü in der halleschen Gastronomielandschaft statt, die von Beiträgen regionaler Künstlerinnen und Künstlern begleitet werden. Ziel ist es das kulturelle und gesellschaftliche Nachtleben in Halle weiterhin mit all seinen Facetten und seiner Vielfalt zu bewahren.

Veranstaltungen

  • 05.08.2020 Ragna Schirmer im Restaurant "Krug zum grünen Kranze"
  • 12.08.2020 "Die Kinder vom See" am Peißnitzhaus
  • 19.08.2020 "Cannonballs" im Objekt 5
  • 30.08.2020 "Horch" im Burggraben
  • 02.09.2020 "Falkenberg" in der Bergschenke
  • 09.09.2020 Volkspark mit Salon Pernod & das Magier-Duo Semjon Sidanov und Rene Chevaliér
  • 11.09.2020 Peter Maffay und Hallesche Freunde im Steintor Varieté

Live-Streams

Cannonballs im Objekt 5

https://www.youtube.com/watch?v=Cq4TQWWM4M0

Kinder vom See im Peißnitzhaus

https://www.youtube.com/watch?v=3sjjCYm7n8c

Ragna Schirmer im Krug

https://www.youtube.com/watch?v=IeZyxybwyPM

Horch im Burggraben

https://www.youtube.com/watch?v=QYIEg5WiQFs

Polaroid-Kampagne

Die Polaroid-Kampagne lief im Jahr 2013 und war eine Kampagne für die Stadt Halle (Saale). Hierbei wurden Hallesche Kulissen gezeigt und ein Vergleich zu großen Städten gezogen - alles mit einem Augenzwinkern.

Der Vergleich zum römischen Kolloseum war eines der Motive in der Polaroid-Kampagne 2013.

Sammelband

Sammelband "Hallesche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen"

Bereits seit dem Jahr 2015, in dem der erste Band der "Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen" erschienen ist, schmückt Halles Buch der Rekorder etliche Bücherschränke. In mittlerweile sechs Bänden finden Leserinnen und Leser allerhand Einzigartigkeiten und manch unbekannte Fakten um die Stadt Halle (Saale). Die Stadt hat viele Reize, die es zu entdecken gilt. Ihr kulturelles Leben, ihre Bauwerke, ihre Geschichte und natürlich ihre Menschen sind bemerkenswert. Der Förderverein möchte in den kleinen Heften von Rekorden, Erfindungen und Entdeckungen berichten. Ungewöhnlich dabei ist, dass die Mitglieder des Vereins die Beiträge selbst schreiben. In den sechs Bänden sind so bereits 85 Einzigartigkeiten der Stadt Halle (Saale) zusammen gekommen.

Erhältliche Ausgaben

  • Band 2
  • Band 2 (Englisch)
  • Band 3
  • Band 4
  • Band 5
  • Band 6

Bitte beachten Sie, dass der erste Band im Zweiten enthalten ist.

Verkauf

Alle Bände erhalten Sie


Aus dem halleschen Alltag: Zehn Sprichwörter zieren Hauswand in Leipziger Straße

Sprichwörter sind es diesmal, die der hallesche Förderverein Pro Halle e. V. auf eine Giebelwand hat schreiben lassen. In der oberen Leipziger Straße, an exponierter Stelle, begrüßt diese Wand alle vom Hauptbahnhof kommenden Fußgängerinnen und Füßgänger. Diese Giebelwand ist mittlerweile die dritte, die der Verein gestaltet hat.

„Diesmal haben wir Sprichworte aufgegriffen", sagt Sascha Gläßer, Vorstandsmitglied des Fördervereins Pro Halle, „die Menschen in unserem Land immer wieder gern benutzen, die also tatsächlich auch in Halle im aktuellen Sprachgebrauch sind. Wir hoffen, der ein oder andere Passant erkennt sich darin wieder und Gäste frischen ihren Sprachschatz an Sprichworten einfach wieder auf."

Der Förderverein gestaltete mittlerweile die dritte Hausfassade mit Schriftzügen mit „Pro-Halle-Inhalten". Auf der Fassade in der Kleinen Ulrichstraße geht es um „Wort-Antiquitäten", also Wörter, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Auf der Fassade am Neuen Städtischen Gymnasium, der Dreyhauptschule am Hallmarkt, ist hallesche Mundart zu finden.

Nun heißt es in großen Lettern: „Lange Rede – kurzer Sinn" oder „Kommt Zeit – kommt Rat." Klaus Papenburg, ebenfalls Vorstandsmitglied des Fördervereins Pro Halle e. V., meint augenzwinkernd: „Vielleicht verrät ja die Auswahl dieser lokal häufig gebrauchten Sprichworte auch etwas über die Mentalität der Hallenser*innen, denen häufig eine sehr direkte Art nachgesagt wird."
Die Gestaltung der Wand übernahm die halleschen Agentur Maigrün und die Umsetzung die Malerfachwerkstatt K.-P. Albrecht.


Sammelband

„Hallesche Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“ – Sechste Ausgabe jetzt erhältlich

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit erscheint auch in diesem Jahr wieder ein kleiner Band aus der Reihe „Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“. Herausgegeben wird der Sammelband über hallesche Einzigartigkeiten und Besonderheiten vom Förderverein Pro Halle e. V..

Matthias Lux, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Pro Halle e. V., ist stolz auf den sechsten Band

Die Idee trägt bis heute und findet bei Hallenserinnen und Hallensern große Unterstützung. Bislang kamen insgesamt 85 (!) herausragende Dinge über und aus der Saalestadt zur Sprache. In der diesjährigen Ausgabe sind es allein 13 Entdeckungen.

Das sechste Büchlein führt uns beispielsweise an den Alten Markt. Hier befindet sich in einem barocken Bürgerhaus das Beatles Museum. Es beherbergt die älteste und umfangreichste private Sammlung über die „Fab Four“, die maßgeblich die jüngere Musikgeschichte prägten. Von Halle aus wird zudem auch ein Versandhandel mit Beatles-Produkten organisiert. Auch Fantreffen sind fester Bestandteil der Museumsarbeit.

 Direkt auf dem halleschen Marktplatz gibt es per Geoskop eine ganz andere Besonderheit zu bestaunen: die „Hallesche Marktplatzverwerfung“ oder „Hallesche Störung“. Dahinter verbirgt sich eine geologische Besonderheit. Der Untergrund des Marktplatzes wird in zwei Bereiche zerteilt, der „Halleschen Scholle“ und der „Merseburger Scholle“. Die Solequellen, aus den vertikal aufgerichteten Gesteinsschichten, prägten maßgeblich das Bild und die Entwicklung der Stadt.

Ein anderer Beitrag widmet sich dem größten Energiespeicher der Welt (in seiner Bauart). Die Partner der Energieinitiative Halle (Saale) nahmen diesen Wärmespeicher am Kraftwerk Dieselstraße 2018 in Betrieb. Der Speicher hat ein Fassungsvermögen von 50.000 Kubikmeter und kann rein rechnerisch den Fernwärmebedarf der ganzen Stadt bis zu drei Tage lang decken. Der Speicher ermöglicht eine sogenannte stromgeführte Fahrweise des Kraftwerkes: Es kann dann arbeiten, wenn der Strom günstig ist. Die gleichzeitig entstehende Wärme wird gespeichert. Diese „Riesenthermoskanne“  ist eine wichtige Investition hin zur Energiewende für die Zukunft.

Und noch ein „Hallescher Riese“ findet Erwähnung. Dabei geht es allerdings um eine ganz besondere Haselnussart, die von einem  „Stifts-Amtsmann“ Ende des 18. Jahrhunderts gezüchtet wurde. Diese Haselnuss zeichnet sich durch ihre sehr großen und zahlreichen Nüsse aus, deren Anbau immer noch eine weitere Verbreitung verdient. Die bunte Themenvielfalt über „Halleschen Erfindungen, Rekorde und Entdeckungen“ reißt also nicht ab. 

Die Broschüre ist ab sofort für einen Preis von 3,00 Euro hier erhältlich:


Auf der Saale bequem von A nach B

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat ein weiteres Projekt realisiert. Alteingesessene Hallenserinnen und Hallenser würden dazu sagen: „Das gab´s doch schon mal!" Gemeint ist eine Verbindung von verschiedenen Stationen zu Boot auf der Saale.

Diese Idee hat der Förderverein aufgegriffen und einen Saalebus ins Leben gerufen. Er verbindet fünf Stationen auf der Saale. Der Saalebus startet an der Anlegestelle des Restaurants „Krug zum grünen Kranz" und steuert die Anleger in der Emil-Eichhorn-Straße, am Elfengrund, an der Ziegelwiese sowie am Peißnitzhaus an.
Der Förderverein fordert in der gewohnten halleschen Mundart auf, es „Ludwig dem Springer" gleich zu machen: „Hubbe nei!" also „Spring rein!", heißt es ab sofort jeden Freitag von 13.00 bis 17.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr. Stündlich fährt der Saalebus von jeder Anlegestelle.
Die Devise lautet: Bequem mit einem Floß von A nach B und nebenbei die Aussicht entlang der Fahrstrecke genießen.


Dichtung im Vorbeigehen: Ein Lyrikfenster bietet unerwartete Einblicke

Der Förderverein Pro Halle e. V. hat ein neues Projekt realisiert. In einem Schaukasten im Herzen der Stadt, an der Marienbibliothek gegenüber der Marktkirche, werden ab sofort Gedichte zu lesen sein. Lyrik „auf die Faust“ lädt Passanten zum Verweilen ein.

Unterstützer für dieses Projekt waren rasch gefunden: Citypfarrerin Ulrike Scheller freut sich, dass eine triste Mauernische an der Marienbibliothek so mit Leben gefüllt und zum erbaulichen Hingucker wird.

Inhaltlich betreut wird das Lyrikfenster von Dr. Norman Kasper, Dozent am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gemeinsam mit Studenten sorgt er zukünftig dafür, dass das Fenster regelmäßig mit Gedichten bestückt wird. Dr. Norman Kasper ist überzeugt, dass Lyrik im öffentlichen Raum funktionieren kann und zum Nachdenken und Sich-Austauschen anregt.

Das ist natürlich auch ganz im Sinne der Gemeindearbeit an Halles größter Pfarrkirche als auch im Sinne des Fördervereins Pro Halle e. V., die nach den mit hallescher Mundart beschriebenen Giebelwänden in der Innenstadt, nun ein kleineres Sprachfenster geöffnet haben. Einen Halle-Bezug – im weiteren Sinne – soll und wird es in den Texten geben.